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Vorsicht, Zecken!

Unsere Hunde-Expertin Daniela Urban beantwortet die drei häufigsten Fragen rund ums Thema Zecken und gibt Tipps zum Schutz vor den Plagegeistern: 

Mein Hund wird im Frühling und Sommer sehr stark von Zecken befallen. Ich kenne andere Hunde, die haben kaum Probleme damit. Warum?

Ob und wie stark ein Hund von Zecken befallen wird, ist ganz unterschiedlich. Zecken lauern in hohen Gräsern und Wäldern und natürlich ist die Gefahr dort größer als wenn der Hund auf befestigten Wegen spazieren geht. Nach milden Wintern ist die Zeckenpopulation dann im Frühjahr und Sommer besonders hoch. Tendenziell werden kurzhaarige Rassen weniger oft befallen als langhaarige, da sich die Parasiten gern in dichter Unterwolle verstecken. Und hellhaarige Hunde sind klar im Vorteil gegenüber dunkelhaarigen, da man die Zecken schneller erkennt und frühzeitig entfernen kann.

Wie gefährlich sind Zecken?

Zecken können gefährliche Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen, am meisten bekannt und gefürchtet ist Borreliose. Die unliebsamen Plagegeister sollten daher immer möglichst früh entfernt werden. Und vor allem: Vorsichtig. Dazu sollte die Zecke so hautnah wie möglich gegriffen werden, um ein Zerquetschen und dadurch das Absondern von eventuell gefährlichen Sekreten zu verhindern. Wir haben in unserem Sortiment geeignete Zeckenzangen, mit denen Sie die Parasiten unkompliziert herausziehen können.  

Am besten wäre es, wenn mein Hund gar nicht erst von Zecken befallen wird. Was hilft dagegen?

Was, wie gut hilft, ist von Hund zu Hund ganz verschieden. Wir haben verschiedenste Produkte in unserem Sortiment: Von Spot-on-Mitteln bis zu energetisch aufgeladenen Tic Clip Anhängern. Viele unserer Kunden schwören auf natürliche Mittel wie Schwarzkümmelöl, Bernsteinketten oder Kokos. Andere halten davon gar nichts und bei ihren Hunden wirken nur chemische Präparate vom Tierarzt. Den ultimativen ultimativen, 100-prozentigen (Langzeit-)Zeckenschutz gibt es wohl nicht, ob natürlich oder medizinisch. Jeder Hundehalter muss persönlich abwägen, was für seinen Liebling infrage kommt. Wir sind der Meinung, man sollte zunächst testen, ob schonende, biologische Präparate Besserung bringen, bevor man sich für chemische Produkte entscheidet. Schließlich ist jede "Chemiekeule" nicht nur Gift für die Zecken, sondern auch für den Organismus des Hundes. Für einige Hunde ist das kein Problem, andere sind sensibler und vertragen diese Mittel gar nicht gut.